Oktobergeschichten

An dieser Stelle möchte ich einmal im Monat die Texte vorstellen, die mich besonders berührt, inspiriert oder aus sonstigen Gründen im Gedächtnis geblieben sind.

Die Themen sind diesmal sehr bunt: Von Vereinbarkeit, über Flüchtlinge, Klischees über Norwegen, bis hin zu einem Rezept, das ich unbedingt ausprobieren muß.
Viel Spaß beim Lesen!


Peter Unfried schreibt in der Zeitschrift Böll.Thema 2/2015: Sehnsucht nach Zeit – Was Zeitpolitik tun kann über seine Vorstellung von Familie und Vereinbarkeit:
„Die entscheidende Frage ist: Will ich mit dieser Frau aufwachen und einschlafen, und ist es trotz der ganzen Scheiße lebenswichtig, dass sie mich anlacht? Was kann ich tun, damit sie das tut? Wie machen wir uns gegenseitig stärker? Wer sich diese Fragen nicht mehr stellt, dem hilft auch keine Politik.“

Meine Frau arbeitet sieben Tage die Woche


Was ist typisch deutsch? Kuckucksuhren, Bier und Spätzle? Flüchtlinge geben ganz andere Antworten.
„Busse sind hier immer pünktlich. Auf die Minute genau. Ich schaue auf diesen Plan an der Bushaltestelle und weiß genau, wann ich an meinem Ziel ankomme.“
Flüchtlinge zeigen, was sie mit Deutschland verbinden


Katja Thiede ist verblüfft, mit wievielen Klischees der SPON-Artikel von Kathrin Wilkes daherkommt:
„Ihre Erklärung, warum es viele Frauen schwer haben, nach der Elternzeit beruflich wieder Fuß zu fassen, finde ich ziemlich, nun ja, abenteuerlich. Denn Schuld sei, so schreiben Sie, „eine Kultur, die alles Grobe und Schlechte aus der Kindererziehung verbannen will.“ So habe ich das in der Tat noch nie gesehen. Ich dachte immer, Mutterschaft und Karriere im Beruf gehen nicht zusammen, weil wir in einer Kultur leben, die Menschen in erster Linie nach wirtschaftlichen Kriterien bemisst, […]“
Offener Brief an Katrin Wilkens: Dinkelkekse als Karrierekiller? Einmal Realitätscheck, bitte!


Der Fotograf Martin Hüller war mit seiner Familie in Norwegen unterwegs. In seinem Artikel erzählt er davon, wie es wirklich war. Und zeigt tolle Norwegenbilder!
„Es ist ein neues Abenteuer für uns. Wildes Zelten. Tagein tagaus marschieren. Unzählige Pausen. Bäche queren. Auf Felsen klettern. Rührei zum Frühstück braten und Trek’n Eat aus Beuteln futtern. Über schmale Pfade laufen und auch mal querfeldein. Eintauchen in die wilde weite freie Welt…“
Wandern in Norwegen – 10 Fragen und Antworten


Mark Manson

Was passiert, wenn ich nicht mehr alles so ernst nehme.
In my life, I have given a fuck about many people and many things. I have also not given a fuck about many people and many things. And those fucks I have not given have made all the difference.
Not giving a fuck


Die Flüchtlingskrise kurz erklärt. Für alle, die mitreden wollen, aber eigentlich die Hintergrümde nicht ganz genau kennen:


Gefunden bei Svenja.


Aus Liebe zur Freiheit

Antje Schrupp findet es wichtig auch unliebsamme Themen aufzugreifen. Die werden nicht gemocht, denn „Wir klicken und liken, wenn wir uns bestätigt fühlen, wenn wir jemandem Recht geben, aber nicht, wenn wir mit einer These nicht einverstanden sind […]“ wichtig sind sie trotzdem.
Vom Nutzen langweiliger Blogposts


Vereinbarkeitsblog

Manchmal fragt man sich schon: Was wäre wenn wir keine Eltern wären? Wäre es nur anders? Oder gar besser?
„[…]wenn mal wieder der Wäscheberg auf Alpengröße anwächst, die Kinder-Termine überhand nehmen UND es in der Arbeit brennt. Denkst Du dann manchmal auch: Was wäre, wenn …?“
Was wäre wenn


Ein Topf Heimat

Ich liebe Pfannkuchen! Und die kleinen niederländischen Poffertjes sind mindestens genauso lecker. Bis jetzt habe ich noch keine extra Pfanne. Aber vielleicht liest das Christkind ja mit? Barbara, die als Fränkin in den Noederlanden lebt, hat ein Rezept für indonesische Poffertjes. Lecker!
„Wer sie nicht probiert hat, der kennt die Niederlande kulinarisch nicht. Gemeint ist einer der beliebtesten holländischen Streetfood-Snacks – die Poffertjes. Populär sind sie nicht erst, seit Streetfood und Food-Trucks in Mode sind. Die Mini-Pfannkuchen aus flüssigem Hefeteig, die man im Dutzend mit viel Butter und Puderzucker ißt, versüßen schon seit Jahrhunderten Jahrmärkte und öffentliche Festveranstaltungen. „
Poffertjes indonesisch


Welche Texte sind Euch im Oktober über den Weg gelaufen? Gerne könnt Ihr mir eine Empfehlungen hierlassen!

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